Neue Einträge
- Erster „Diaspora Career Day“ geht erfolgreich zu Ende
- Nationaler Dialog live: 15-16. 12. 2011
- Präsident Kagame erhält Auszeichnung für sein Lebenswerk
- In Ruanda hat das Streben nach Gerechtigkeit und Versöhnung einen Namen: Gacaca
- Neue Minister vereidigt
Themen
Herzlich Willkommen
Liebe Ruanderinnen und Ruander, liebe Freundinnen und Freunde Ruandas,
ich heiße Sie herzlich auf unserer Internetseite willkommen. Hier finden Sie nützliche Informationen zu aktuellen Themen, den Dienstleistungen der Botschaft, Links zu ruandischen Seiten sowie weitere hilfreiche Informationen sowohl für Ruander als auch für unsere Freunde.
Ich hoffe, dass diese Seite Ihnen als wertvolle Quelle zahlreicher Informationen dient und zugleich die Kommunikation zwischen uns fördert.
Christine NKULIKIYINKA
Botschafterin
Erster „Diaspora Career Day“ geht erfolgreich zu Ende

Ruander, die im Ausland leben, überzeugten sich während des ersten „Diaspora Career Day am 19. Dezember in Kigali über die Arbeitsmöglichkeiten in Ruanda.
Über 35 verschiedene ruandische Firmen sowie private und öffentliche Institutionen präsentierten sich bei der Jobmesse und informierten die Mitglieder der ruandischen Diaspora über Jobangebote und Karrieremöglichkeiten in ihren Häusern.
200 im Ausland lebende Ruander besuchten die Messe. Sie reagierten sehr positiv auf den wachsenden Arbeitsmarkt in Ruanda. Einige hinterließen sogar ihre Bewerbungsunterlagen an den Firmenständen und baten um Rückmeldung.
Der „Diaspora Career Day“ fand dieses Jahr zum ersten Mal statt. Er wurde von der ruandischen Online Jobbörse „Jobs in Rwanda Ltd“ in Zusammenarbeit mit dem in Belgien ansässigen Verein “Wakening Abilities for the Future”, dem ruandischen Außenministerium und dem Ministerium für Öffentliche Dienstleistungen organisiert.
Ziel der Jobmesse ist es, die ruandische Diasporagemeinde an der Entwicklung Ruandas zu beteiligen und einen nachhaltigen Wissenstransfer zu ermöglichen.
Nationaler Dialog live: 15-16. 12. 2011
Der Nationale Dialog, “Umushyikirano”, ist ein Forum, der die Regierungsvertreter aus den exekutiven, legislativen sowie den juristischen Institutionen mit den Vertretern der ruandischen Bevölkerung einmal jährlich zusammenführt. Außerdem ist die ruandische Diasporagemeinde ebenfalls vertreten.
Die Themen, die beim Nationalen Dialog besprochen werden, betreffen hauptsächlich die Entwicklung des Landes. Der direkte Dialog mit den Bürgern ermöglicht es, den politischen Führungskräften eine Bilanz der eingeführten Maßnahmen zu ziehen und Anregungen zu berücksichtigen.
Alle Ruander, ob in Ruanda oder im Ausland lebend, haben die Möglichkeit an dem Dialog teilzunehmen und über Telefon, Facebook oder Twitter Fragen zu stellen.
Der Nationale Dialog kann live gesehen werden: http://www.umushyikirano.gov.rw/
Präsident Kagame erhält Auszeichnung für sein Lebenswerk

Präsident Paul Kagame erhielt am 11. Dezember bei der „Young Achievers Award“ Zeremonie in Uganda den Preis für sein Lebenswerk.
Die Auszeichnung würdigt Präsident Kagames beispielhaften Einsatz für die Jugend. Er sei eine Inspiration für die afrikanischen Jugendlichen und inspiriere sie, sowohl Veränderung als auch ein besseres Leben anzustreben, hieß es in der Begründung der Jury.
Präsident Kagame sagte in seiner Dankensrede, dass die Jugend die Rolle der zukünftigen Führungskräfte einnehmen müsse. Dementsprechend sollen Jugendliche an den politischen und wirtschaftlichen Geschehen in ihren Ländern teilhaben. Er betonte des Weiteren, dass in Ruanda Wert darauf gelegt werde, dass Jugendliche sich entfalten und ein Selbstwertgefühl entwickeln können. Dies seien wichtige Voraussetzungen, um sie selbstbewusst an der Entwicklung ihres Landes und dem globalen Wettbewerb teilhaben zu lassen, so Kagame.
Präsident Paul Kagame ist für einen zweitägigen Besuch in Uganda.
Er wurde bei seiner Ankunft vom ugandischen Staatspräsidenten Yoweri Museveni empfangen.
In Ruanda hat das Streben nach Gerechtigkeit und Versöhnung einen Namen: Gacaca

Am Ende des ruandischen Völkermords drohte Ruanda sich in Schutt und Asche aufzulösen. Das Land war zerstört, seine Bevölkerung entzweit. Die Menschen, die das grausame Morden überlebt hatten, blieben mit sichtbaren und unsichtbaren Wunden in einem Land zurück, das von der Welt verlassen worden war.
Die Bilanz des ruandischen Genozids im Juli 1994 schien zugleich erschreckend und hoffnungslos: über 1 Mio. Tote, mehr als 300 000 Flüchtlinge in den Nachbarländern sowie eine große Anzahl von Waisen und Witwen.
Die Bevölkerung Ruandas war durch den Völkermord zerrissen. In weniger als 100 Tagen hatte sich Ruanda in ein Land der Opfer und der Täter entwickelt. Und das zu einem Zeitpunkt, der keinen Anlass zur Hoffnung für eine Aufarbeitung der Traumata und der Schaffung von Gerechtigkeit gab. Lesen Sie den ganzen Eintrag »




